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15.10.25 -> Abschlusskonzert

  • Überreichung der Akademie-Zertifikate

Auch im abwechslungsreichen Abschlusskonzert konnte das Spiel der nachstehend aufgeführten Kursteilnehmer über eine große Leinwand verfolgt werden.
 

Kurz-Vitas der Konzert-Interpreten/innen

Helena Hess (*2009)
war erst 14 und durfte sich bereits "Bundessiegerin" nennen: Sie holte beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" im Sommer 2024 einen zweiten Preis in der Orgel-Kategorie. Ein Erfolg, der nicht von ungefähr kommt. Helene ist mit den Fächern Klavier, Querflöte und Musiktheorie eine von drei Förderschülerinnen an der Schwabacher Adolph-von-Henselt-Musikschule und trat beim Wettbewerb in Lübeck im Fach "Orgel" an. Am Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium bekommt die Teenagerin ebenfalls Orgelunterricht. Zusätzlich wurde sie speziell auf den Wettbewerb von Kirchenmusikdirektor Klaus Peschik vorbereitet.

Arne Dunkhase (*2005) 
erhielt im Jahr 2019 im Alter von 14 Jahren seinen ersten Orgelunterricht. Mehrfach nahm er zwischen 2022 und 2024 an Jugend-Orgelforen der „Orgelakademie Stade“ teil. 2023 schloss er das C-Examen in Orgel und Chorleitung ab. Im Jahr 2024 wurde er als Bundespreisträger im Wettbewerb „Jugend musiziert“ in der Kategorie „Orgel solo“ ausgezeichnet. Seit dem Herbst 2024 studiert er evangelische Kirchenmusik an der HfM Saar in Saarbrücken in der Orgelklasse von Prof. Vincent Dubois. Weitere Anregungen erhielt er in Meisterkursen bei Daniel Roth, Martin Schmeding, Franz Danksagmüller und weiteren namhaften Organisten.

Piotr Arseniuk (*1997)
absolvierte sein Studium an der Fryderyk-Chopin-Musikuniversität in Warschau an der Instrumentalfakultät (Klasse von Prof. Bartosz Jakubczak) und der Fakultät für Kirchenmusik (Klasse von Prof. Michal Markuszewski). Er perfektionierte sein Orgelspiel in Meisterkursen unter anderem bei Jürgen Essl, Jeremy Joseph, Lorenzo Ghielmi, Daniel Roth, Martin Sander und Harald Vogel. Er nahm an mehreren Orgelwettbewerben teil. Zu seinen bedeutendsten Erfolgen zählen unter anderem die jeweils 1. Plätze beim X. Internationalen Instrumentalmusikwettbewerb in Turku und beim 1. Nationalen Orgelwettbewerb „Lux Organi“ in Chorzów. 2. Plätze wurden jeweils  beim Andreas-Hildebrandt-Orgelwettbewerb in Paslek, beim 11. Krakauer Wettbewerb für junge Organisten und beim 11. Nationalen Orgelwettbewerb in Krasnobrod erreicht. Im Jahr 2020 veröffentlichte er ein Doppelalbum mit Orgelwerken polnischer Komponisten. 

Alexander Little (*1997)
ist Assistant Organist am Merton College in Oxford, wo er den Bachelor- und Master-Abschluss in Musikwissenschaft absolvierte. Nachdem er zuvor bei William Whitehead in Oxford studiert hat, studiert er jetzt in Kopenhagen bei Hans Fagius mit einem Stipendium der Royal Philharmonic Society. Er ist Fellow des Royal College of Organists und erhielt zuvor den Bach-Preis und den dritten Gesamtpreis beim Internationalen Nordirland-Orgelwettbewerb (2018). Beim Albert-Schweitzer-Orgelwettbewerb der Musikfestspiele Saar wurde er mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Sofia Korsikowa (*1994)
ist eine in der Schweiz lebende Konzertorganistin. Absolvierte sie das Kasan State Conservatory in Orgel- und Klavierperformance, wo sie ihre ultimative Leidenschaft für die Orgel entdeckte und sie als Hauptaugenmerk wählte. Derzeit absolviert sie einen Master-Abschluss in Orgelleistung an der HSLU in Luzern. Sofia spielt Konzerte in ganz Europa und sieht ihre Hauptaufgabe, die Aufführung von Konzertorgeln und die Rolle der Frauen in diesem Bereich zu popularisieren. Sie arbeitet auch als Kirchenorganistin im Kanton Luzern. Auch sie war Teilnehmerin der Endrunde beim Albert-Schweitzer-Wettbewerb in Saarbrücken und zweifache Teilnehmerin der Lisdorfer Orgelakademie.

Jakob Gronemann (*2002)
erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Violinunterricht, später kamen Klavier und Orgel dazu. Bei Jugend Musiziert gewann er mit diesen drei Instrumenten mehrere Preise, zuletzt einen 2. Preis im Bundeswettbewerb 2021 im Fach Orgel. 2019-2022 nahm er Orgel- und Chorleitungsunterricht bei KMD Carsten Zündorf und absolvierte die kirchenmusikalische D- und C-Prüfung in beiden Fächern. Seit 2022 studiert er Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt u.a. bei Prof. Carsten Wiebusch, Prof. Stefan Viegelahn, Wigbert Traxler, Prof. Florian Lohmann und Lukas Rommelspacher. Sein Debut als Solist gab er 2024 mit dem Hochschulorchester Frankfurt.

Ioan Salaru (*2012)
erhält seit vier Jahren Orgelunterricht bei Gabriel Dessauer. Lutz Brenner fördert ihn zusätzlich im Bereich der Orgelimprovisation. 2024 hat Ioan seine D-Prüfung am Institut für Kirchenmusik in Mainz erfolgreich abgelegt und befindet sich momentan in der C-Ausbildung. An der Orgel erhielt er 2024 beim Landeswettbewerb Jugend musiziert in Rheinland-Pfalz den ersten Preis mit Höchstpunktzahl. Ioan ist seit sechs Jahren Sänger im Mainzer Domchor und bereicherte viele Konzerte mit Solobei-trägen an der Orgel,  u.a. im Frankfurter Dom und in der Abtei Maria Laach. Einige Stücke seines Repertoires durfte er im August 2025 an der großen Hauptwerk-Installation von Jörg Glebe in Bochum professionell einspielen – sie wurden auf YouTube veröffentlicht.

Justin Koch(*2000)
entdeckte seine Leidenschaft für Musik bereits früh durch das Cembalo- und Orgelspiel. Im Rahmen des Unterrichtes arbeitete er neben dem Literaturspiel vor allem an Improvisationen. Derzeit studiert er an der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden auf Diplom B und steht kurz vor seinem Abschluss. Neben dem Studium besuchte er zahlreiche Meisterkurse namenhafter Organisten wie Thierry Escaich, Vincent Dubois etc., bei denen er insbesondere an seinen zeitgenössischen Improvisationen arbeitete.

Manuel Rotter (*2002)
wuchs in Altenbach bei Leipzig auf. Seinen ersten Orgelunterricht erhielt er von KMD Johannes Dickert in Wurzen und später von Tobias Nicolaus in Grimma. Seit 2021 studiert er im Diplomstudiengang Kirchenmusik B an der Hochschule für Kirchenmusik in Dresden und seit dem Wintersemester 2025/26 zusätzlich im Aufbaustudiengang Orgel-Literaturspiel. Wichtige künstlerische Impulse erhielt er von Prof. Martin Strohhäcker, Steffen Walther aus Chemnitz, sowie zurzeit von Kreuzorganist Holger Gehring in Literaturspiel und in Orgelimprovisation von Florian Mauersberger aus Pirna. Meisterkurse bei namhaften Künstlern, wie Olivier Latry, ergänzen seine Ausbildung.


Abschlußkonzert
Eröffnet wurde das Konzert mit zwei Werken Bachs. Helena Hess (Schwabach/Bayern) interpretierte lebendig die sogenannte „Dorische“ Toccata. Arne Dunkhase (Saarbrücken) meisterte souverän und musikalisch durchdacht den ersten Satz aus der Triosonate in Es-Dur.

Piotr Arseniuk (Polen) stellte Brahms’ „Präludium und Fuge in a-Moll“ gekonnt und durchsichtig gestaltet dar.
Alexander Little (USA), frischgebackener 1. Preisträger des Internationalen Albert-Schweitzer-Orgelwettbewerbs 2025 der Musikfestspiele Saar, zog mit seiner beeindruckenden Interpretation des großen „Choral Nr. 2 in h-Moll“ von César Franck die Zuhörer in seinen Bann.

Mit dem Finale aus Guilmants erster Sonate stellte die in Luzern (Schweiz) ansässige Sofia Korsakowa, Preisträgerin mehrerer internationaler Orgelwettbewerbe, fulminant ihre Virtuosität und ihre Ausdruckskraft unter Beweis.
Jakob Gronemann (Frankfurt) bildete musikalisch deutlich die ruhige Stimmung in Louis Viernes „Clair de lune“ ab.

Der erst 13-jährige Ioan Salaru (Mainz), der schon im Frühjahr in Lisdorf seine Orgelvirtuosität bewies, beeindruckte spieltechnisch und gestalterisch mit dem ersten Satz aus Max Regers 2. Orgelsonate.

Mit einer einfallsreichen Improvisation von Justin Koch (Dresden) fand auch dieses Thema des Kurses seinen Raum im Konzert.

Den Abschluss bildete „Évocation II“ des ebenfalls als Titulaire an Notre-Dame wirkenden Thierry Escaich, ein spannendes Werk, musikalisch sehr überzeugend von Manuel Rotter (Dresden) vorgetragen.

Mit großem und anhaltendem Beifall bedankten sich die begeisterten Konzertbesucher bei den Interpreten und Interpretinnen des Abschlusskonzertes. Allen Kursteilnehmern wurden sodann publikumswirksam, zum offiziellen Abschluss der 15. Europäischen Orgelakademie Saarlouis-Lisdorf, die begehrten Akademieteilnahme-Zertifikate durch die Unterschriftsleistenden Prof. Dubois, Prof. Lefebvre und den „Künstlerischen Leiter“ der Veranstaltung, Regionalkantor Markus Schaubel, überreicht. 

Manfred Boßmann, Vorsitzender des Fördervereins der Lisdorfer „Klingenden Kirche“, bedankte sich bei allen Kooperationspartnern, den Sponsoren, den Vereins- und Vorstandsmitgliedern für deren großartiges Engagement und Unterstützung, sodass eine überaus erfolgreiche Durchführung dieser bedeutenden Veranstaltung möglich wurde und zur Zufriedenheit aller Beteiligten erfolgreich abgeschlossen werden konnte. 

Traditionsgemäß endeten die orgelmusikalisch erfüllten Akademietage mit einem gemütlichen Umtrunk und Imbiss im Pfarrheim sowie dem Versprechen vieler Teilnehmer/innen, „beim nächsten Mal wieder mit dabei zu sein“.

 

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Abschlusskonzert der Kursteilnehmer/innen

  • Abschlusskonzert
  • Programm
  • Helena Hess
  • Arne Dunkhase
  • Piotr Arseniuk
  • Alexander Little
  • Sofia Korsikowa
  • Jakob Gronemann
  • Ioan Salaru
  • Justin Koch
  • Manuel Rotter
  • Überreichung der Akademie-Zertifikate
 
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