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Eröffnungskonzert der Saarlouiser Orgeltage, Pfarrkirche Lisdorf, Hohe Messe in h-moll von Johann Sebastian Bach

  • Kammerchor Saarbrücken, SR-Studiokonzert

Sonntag, 15. Okt. 2017, 17.00 Uhr

Mitwirkende:
KammerChor Saarbrücken
Daarler Barock Consort

Sopran:  Ruth Ziesak
Alt:           Marion Eckstein
Tenor:     Tobias Mäthger
Bass:       Dietrich Henschel
Leitung: Prof. Georg Grün
 

Die h-Moll-Messe ist eine der bedeutendsten geistlichen Kompositionen, der das vollständige Ordinarium des lateinischen Messetextes zugrunde liegt. Die Aufführung mit über 80 Mitwirkenden wird unter der Leitung von Prof. Georg Grün einen weiteren Glanzpunkt im großen Konzertreigen der Lisdorfer Klingenden Kirche darstellen.

Der KammerChor Saarbrücken wurde 1990 von seinem Leiter Georg Grün gegründet. Vielfältige Aktivitäten im Bereich der Alten und der Zeitgenössischen Musik, aber auch im Bereich der romantischen Chormusik, zahlreiche Preise bei Internationalen Wettbewerben, CD-Einspielungen, erfolgreiche Konzerte auf unzähligen Festivals sowie Uraufführungen von Chorwerken haben den Chor binnen kurzer Zeit zu einem der führenden deutschen Kammerchöre avancieren lassen.

Das Daarler Barock Consort ist ein auf historischen Instrumenten spielendes Spezialensemble für Alte Musik, das sich auf Initiative des Violinisten Helmut Winkel zusammen gefunden hat. Ziel ist es, zum einen die Musik des 18. Jahrhunderts "historisch informiert" aufzuführen, um somit einer im Barockzeitalter durchgängigen Aufführungspraxis zu entsprechen. Das Ensemble besteht aus international erfahrenen Musikern der Alten Musik-Szene, die teilweise auch Mitglieder der Deutschen Radio Philharmonie sind.

Die h-moll Messe von Johann Sebastian Bach gehört zu den bedeutendsten geistlichen Schöpfungen der Musikgeschichte. Der Zyklus entstand im zeitlichen Kontext der Landestrauer nach dem Tode des Kurfürsten Friedrich August I. von Sachsen (1733) zunächst als „missa brevis“, d.h. lediglich mit den Teilen „Kyrie“ und „Gloria“. Bach, der damals um den Titel des Hofkapellmeisters bemüht war, widmete die Partitur taktisch geschickt dem Fürstennachfolger Friedrich August II. Seit der Personalunion mit dem Königreich Polen war der sächsische Königshof katholisch. Die Messe wird seither auch als die „katholische“ bezeichnet.

Die Aufführung des reichhaltig klangstrukturierten Werkes fordert fünf Vokalsolisten, einen bis zu achtstimmigen Chor und ein breit besetztes Orchester.

Trotz der heterogenen und zeitlich gestreuten Entstehung der Teile und trotz der Vielfalt berücksichtigter traditioneller und zeitmoderner Stilmittel gelang Bach die Schaffung eines geschlossenen Vokalzyklus’ von bestechender, zum Teil sogar bestürzender Aussagekraft. Schon die Eingangstakte des Kyrie entfalten einen unvergleichlichen Kosmos der Emotionen: Nicht nur ein Chor, sondern die gesamte Menschheit, vereint in ihrer Not, in ihrem Bedürfnis nach Schutz und Frieden, scheint mit vereinten Kehlen den Allmächtigen anzurufen und um Erbarmen zu bitten.
In der Gesamtschau lässt sich festhalten: Auch die h-moll Messe zeigt das Bestreben Bachs, mit den Mitteln des kontrapunktischen Satzes zeitlos Vollendetes zu schaffen. Ein hoch gestecktes Unternehmen, das aus aktueller Betrachtung dieses Urteil jedoch mehr als verdient:
Die Gesamtarchitektur, die filigrane, stets theologisch fundierte Feinsinnigkeit aller Detailausführungen, die Verwendung der Zahlenmystik und –symmetrie, die Einbettung in die für Bach zwingende biblische Botschaft verleihen dem Gesamtwerk eine außerordentliche theologische, historische und kompositorische Dimension. Die Messe bietet das gesamte, bis heute nicht überbotene Arsenal der Kompositionskunst in Breite und Tiefe; zugleich bewahrt die „große catholische Messe“ - so die Bezeichnung durch Carl Philipp Emanuel Bach - das musikalisch-künstlerische und das musikalisch-theologische Credo seines großen Vaters für die Nachwelt.

Foto KammerChor Saarbrücken: Alexandra Vosding mit Genehmigung durch das Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Foto Prof. Georg Grün: Alexandra Vosding

Kostenbeitrag: 22 € / ermäßigt 17 € (für Schüler, Studenten)
Abendkasse:      24 €

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Mitwirkende: Eröffnungskonzert

  • Ruth Ziesak, Sopran
  • Marion Eckstein, Alt
  • Tobias Mäthger, Tenor
  • Dietrich Henschel, Bass
  • KammerChor Saarbrücken
  • KammerChor Saarbrücken
  • Prof. Georg Grün
  • Prof. Georg Grün

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